Kategorie-Archiv: Corporate Finance

mayerhöfer & co behauptet sich als einer der größten unabhängigen M&A-Berater im deutschsprachigen Raum

Das deutschsprachige M&A-Berater Umfeld ist in den letzten Monaten durch zahlreiche Fusionen von Beratungsunternehmen geprägt. 
Houlihan Lokey hat das Investmentbanking-Geschäft von Leonardo & Co. in Deutschland übernommen, die N+1 Gruppe hat mit Downer fusioniert, @visory hat sich mit Clearwater zusammengeschlossen und kürzlich hat Altium die Fusion mit GCA Savvian bekannt gegeben. Diese jüngsten Beispiele von Zusammenschlüssen zwischen Beratungsunternehmen verdeutlichen die Attraktivität des deutschsprachigen M&A-Marktes. Viele der fusionierten Anbieter streben hiermit auch den Eintritt in die Beratung von Großtransaktionen mit Volumina jenseits der EUR 100 Mio. an.

mayerhöfer & co fokussiert sich weiterhin mit maßgeschneiderten M&A-Beratungsleistungen auf das Small- und Mid-Cap Segment mit Transaktionsvolumina zwischen EUR 10 Mio. und EUR 100 Mio. Schwerpunkt der laufenden Mandate und die strategische Ausrichtung von mayerhöfer & co sind die Begleitung mittelständischer Unternehmer bei der Umsetzung von Unternehmensnachfolgen sowie Portfolioarrondierung in- und ausländischer Großunternehmen sowohl auf der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite.

Mit 15 M&A-Beratern an den Standorten Frankfurt am Main, München und Hamburg zählt mayerhöfer & co zu den größten, unabhängigen M&A-Beratungshäusern im deutschsprachigen Raum. 

M&A-Markt Wrap-up – März 2016

Der M&A Markt im deutschsprachigen Raum zeigt insbesondere bei kleineren und mittelgroßen Transaktionen in den ersten Monaten des Jahres 2016 ein hohes Aktivitätsniveau und knüpft an die positive Entwicklung des Jahres 2015 an.

Die weltweiten Unsicherheiten in den globalen Märkten bedingt durch die Volatilität des chinesischen Marktes, fallenden Energie- sowie Commoditypreisen haben in einzelnen Sektoren die M&A Aktivität verstärkt. Begünstigt wird diese Entwicklung durch das weiterhin attraktive Finanzierungsumfeld.

In der deutschsprachigen Region, dem Kernsegment von mayerhöfer & co, verfügt mayerhöfer & co über eine gute Pipeline an Transaktionen, insbesondere in den Branchen Industrie und Technologie, Chemie, Medien sowie Konsumgüter. Hintergrund ist die weiterhin gute bis sehr gute Entwicklung deutscher Unternehmen in diesen Branchen, die das Vertrauen potentieller Investoren in den Standort Deutschland stärkt. Deutsche Unternehmen bleiben damit primäres Ziel in- und ausländischer Investoren.

Innerhalb Europas fanden die zweitmeisten Transaktionen im deutschsprachigem Raum statt (16% des Gesamtvolumens). Die Nachfrage nach Unternehmen aus der Industriebranche konnte in 2015 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und hält unverändert an. Die Industrie- und Chemiebranche, zwei der Kernbranchen von mayerhöfer & co, wiesen im vergangenen Jahr 293 Transaktionen aus.

mayerhöfer & co ist auf Transaktionen zwischen 10 Mio. Euro und 150 Mio. Euro spezialisiert. Dieses Segment wies im letzten Jahr, gemessen am Volumen, rund 1.900 Transkationen in Europa aus. Diese Zahl liegt seit 2012 auf einem nahezu konstanten Niveau und stellt den mit Abstand größten Anteil aller Transaktionen dar. Für 2016 wird erwartet, dass die Anzahl der Transaktionen in dieser Größenordnung tendenziell an Bedeutung gewinnt.

mayerhöfer & co berät seine Mandanten u.a. bei Unternehmenszukäufen, Unternehmensverkäufen (u.a. Nachfolgelösungen) sowie bei komplexen Finanzierungsvorhaben. 

Private Debt – eine Alternative zur herkömmlichen Bankenfinanzierung

In den letzten Jahren haben sich diverse alternative Finanzierungswege für den deutschen Mittelstand etabliert. Neben der herkömmlichen Bankenfinanzierung werden seit einigen Jahren zunehmend Kapitalmarktprodukte eingesetzt, um die Finanzierung von Projekten, des Unternehmens (z.B. Working Capital) oder von Investitionen sicherzustellen. Aber nicht für jedes Unternehmen ist die Möglichkeit der Finanzierung über ein Kapitalmarktprodukt passend, wenn z.B. eine Öffnung zum Kapitalmarkt nicht gewünscht wird.

Eine gute Alternative hierzu bieten Private Debt Fonds, die in der Regel ähnlich wie Private Equity Fonds strukturiert sind und deren Mittelherkunft Gelder diverser Anleger sind. Diese Finanzierungsform ist keine neue Erfindung, sondern existiert bereits seit den 1950er Jahren in den USA, als Versicherungsgesellschaften wie Banken agierten und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Kapital zur Verfügung stellten.

Was ist Private Debt?

Bei Private Debt handelt es um von Investoren außerhalb des Kapitalmarktes zur Verfügung gestelltes Fremdkapital. Die Private Debt in Anspruch nehmenden Unternehmen weisen in der Regel kein Investmentgrade-Rating auf, weshalb es sich bei dem bereitgestellten Fremdkapital typischerweise um illiquide, privat platzierte und zumeist nicht verbriefte Schuldtitel ohne Rating handelt.

Warum zeigen Investoren ein hohes Interesse an Private Debt?

Aufgrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes suchen institutionelle Investoren nach alternativen und risikoadjustierten Anlageklassen. Aktuell stehen den Private Debt Fonds rund US$ 160 Mrd. zur Verfügung, wovon rund ein Drittel (US$ 50 Mrd.) im europäischen Markt investiert werden. Dabei steigt das Interesse an Private Debt von kleinen und mittleren Mittelstandsunternehmen stetig an, da diese Unternehmen zunehmend auch bankenunabhängige Finanzierungsformen in Erwägung ziehen. Aufgrund der Größe und Fragmentierung weist dieses Marktsegment eine zunehmende Nachfrage nach diesem Produkt auf.

mayerhöfer & co. berät seine Mandanten u.a. bei komplexen Finanzierungsvorhaben. Im Zuge dessen wurde Private Debt bei Unternehmen in unterschiedlichen Branchen und Situationen eingesetzt.